Praxisworkshop: Reiki sichtbar machen

Reiki ist eine subtile Form von Energie. Viele von uns können sie spüren, messen lässt sich Reiki hingegen nicht so leicht, zumindest nicht so, wie andere Formen von Energien (Strom, Gas, Masse in Bewegung) direkt messbar sind. Wenn man die Auswirkungen von Reiki auf die materielle Welt zeigen möchte, kann man dies jedoch mit Pflanzen und Lebensmitteln gut umsetzen.

Im Workshop werden wir also gemeinsam Pflanzen und Lebensmitteln mit Reiki behandeln. Manche Effekte lassen sich sofort sehen, andere brauchen mehr Zeit. Dafür können die Teilnehmer die Lebensmittel nach Hause mitnehmen, wer mag kann auch gern eigenes Obst mitbringen.

Zu den Veränderungen, die sofort eintreten, gehören solche des Geschmacks. Wir werden also die von uns behandelten Lebensmittel verkosten um den Unterschied zu den nicht-behandelten zu erschmecken. Geplant ist, dabei ein Blindverfahren anzuwenden, das heißt, die testende Person weiß nicht, ob welches Lebensmittel behandelt wurde. Personen, die Flüssigkeiten wie Saft oder Wein testen wollen, werden gebeten, 2 gleiche Gläser mitzunehmen.

Wechseljahre – Würdejahre der Frau

Es ist interessant zu beobachten, wie die Generation der 50er und 60er Jahre mit den Veränderungen umgeht, die im Wechsel auf sie zukommt.

Schließlich haben sich in der Jugend dieser Frauen viele Dinge neu entwickelt, von denen die Menschheit zuvor nichts wusste – allen voran die Erfindung des Computers und des Internet. Aber auch die rasante Entwicklung in der Psychotherapie und deren vielfältige Verzweigungen, die Verbreitung esoterischer Inhalte, komplementäre Heilmethoden, die zunehmende Anerkennung hellseherischer Fähigkeiten und nicht zuletzt die REIKI-Technik haben das Leben dieser Generation geprägt.

Die Aufarbeitung des Traumas, das der 2. Weltkrieg bei der Eltergeneration hinterlassen hat, die Erkenntnis, dass verschwiegene Familientragödien sich auch bei den Nachkommen in Form von psychischen Störungen äußern können, die große Analysearbeit zahlreicher Therapeutinnen, die intensive Beschäftigung mit der eigenen Lebensrealität führten zu einer wesentlichen Bewusstwerdung über die eigenen geistigen Muster.

Von allen Seiten liefern uns engagierte Fachfrauen Inputs zu politischen, frauenspezifischen, gesundheitlichen und psychologischen Zusammenhängen und heben so die Durchschaubarkeit althergebrachter, bis vor kurzem unhinterfragter Machtstrukturen.

All die Jahre des Heranwachsens, des Mutter-Werdens und Mutter-Seins oder des absichtlich oder unabsichtlich „Nicht Mutter Werdens“, des sich etablieren als berufstätige Frau, des Scheiterns und der Erfolge, kurz gesagt: des „immer kompetenter Werdens“ haben eine zunehmend selbstbewusste und selbstsicherere Frauengeneration geschaffen, die mit den Wechseljahren völlig anders umgeht, wie die Generation ihrer Mütter.

Waren damals starke, selbstbewusste, öffentlich sichtbare, mutige ältere Frauen, die gegenüber männlichen Autoritäten wie Ärzten, Professoren, Chefs etc. selbstverständlich würdevoll auftraten noch eine Ausnahme, hat sich das Bild heute stark gewandelt.

Die Wechseljahre wurden aus der Tabuisierung geholt, wurden zu einem Thema, das in der Schulmedizin, in der Komplemetärmedizin und im neu geschaffenen Wellnessbereich große Bedeutung hat. Zu einem Teil fanden sich rasch geschäftstüchtige Pharmafirmen und andere Unternehmen, die den neuen, gewinnversprechenden Markt mit großem medialen Trommelwirbel zu erobern trachteten, zum anderen kamen zahlreiche Selbsthilfebücher, Broschüren, Kräuterbücher, Selbsthilfegruppen und Berichte über den Umgang mit den Wechseljahren in anderen Kulturen auf den Markt.

Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, dass heute Frauen in den 40ern, 50ern und 60ern wesentlich informierter, mündiger und selbstbewusster sind als ihre Mütter.

Die Wechseljahre wurden zu Würdejahren, auch wenn es gilt, die Bewusstheit dafür noch weiter zu schärfen.

 

Ki, Prana, Schechina – die ganze Vielfalt von Lebensenergie

In allen großen Kulturen, spirituellen Traditionen und Religionen gibt es Vorstellungen einer Lebensenergie. Handelt es sich dabei stets um dasselbe? Oder ist es so, dass die jeweiligen Energien unterschiedlicher Art sind, letztlich jedoch einen gemeinsamen Kern oder Ursprung haben? Diesen Fragen soll im Vortrag nachgegangen werden, anhand der Konzepte und Vorstellungen von Lebensenergie im Schamanismus, Hinduismus, Buddhismus, Islam, Judentum, Christentum, Taoismus, in der Griechischen Antike und im Keltentum. Ausgesuchte Zitate aus originalen, spirituellen Ur-Texten erhellen den Blick auf dieses ungewöhnliche Thema, das zwar nahe liegend, aber zugleich auch sehr vielschichtig ist und immer ein Stück weit ungreifbar zu bleiben scheint. Bei genauer Betrachtung der Ur-Texte aus den verschiedensten Richtungen ist auffällig, dass bestimmte Begriffe in den Beschreibungen der Lebensenergie sich stetig wiederholen. Dies sind vor allem die Begriffe Raum … Luft … Atem … Licht … Wasser …. Feuer … und selbstverständlich: Energie. In einem Zitat heißt es denn auch: „Seele, Wind, Hauch, Atem und luftiges Gebilde (lat: animus; griech: anemos; hebr: ruach) gehören nach alter Vorstellung eng zusammen.“ Ob nun von Ki die Rede ist, von Prana, Schechina oder Mana, von Awen, Baraka oder dem Heiligen Geist … all dies sind Konzepte und Vorstellungen von Lebensenergie, und sie teilen gewisse Grundzüge, die herauszuarbeiten das Ziel dieses Vortrags ist.